Santa Teresa Gallura ist eine Gemeinde in der Provinz Olbia-Tempio.
Das Dorf schlängelt sich auf einem Felsvorsprung, der im Norden auf die korsische Südküste blickt, die kaum 11 Meilen entfernt
ist. Das Zentrum dehnt sich über zwei Buchten aus: Porto Longone und Rena Bianca, welche einen Strand mit feinsten Sand umgibt.
Weitere sehr schöne Strände, die einen Ausflug lohnen, sind La Colba, Lido Rena di Ponente oder
della Taltana, Cala Spinosa,
la Marmorata, Cala Sambuco, Porto Liscia und das zauberhafte Valle della Luna (Cala Grande) mit seinen von Wind und Meer in
den Granit gemeißelten Skulpturen, die von Hippies und Ausländern besucht werden, welche ein Leben im Freien lieben.
Diese äußerste nördliche Spitze Sardiniens wurde zwischen den kantigen Granitfelsen und den Ländereien der Mittelmeer-Macchia
seit prähistorischer Zeit von uralten Völkern bewohnt. Die erste Siedlung geht auf die nuragische Zeit (4000 v.Chr.) zurück,
von der man in unmittelbarer Nähe, in einigen archäologischen Ausgrabungen Spuren finden kann. Auf der Straße nach Capo Testa
(der charakteristischste Ort dieses Küstenstreifens) kommt man zu einem nuragischen Dorf, in dem man die runden
Grundmauern der
Hütten, die Einzäunungen für die Tiere und sogar die Basis eines Brennofens sehen kann. Weitere sehr interessante Reste sind die
Tombe dei Giganti, charakteristische Sammelgräber aus der Zeit der Nuragen. Darunter ist das Grab
„Lu Brandali“ unter historischem
und wissenschaftlichem Gesichtspunkt aufgrund einiger, bei jüngsten Ausgrabungen gewonnener Daten besonders interessant, dank
derer der Ablauf des Beerdigungsrituals nachvollzogen werden konnte. In Santa Teresa kann man außerdem die Kirche San Vittorio,
das Museo della Fondazione, den Turm Longosardo, den Palazzo Comunale und den Hafen
mit seinen Bars, Geschäften und Restaurants besichtigen.
Zu den Ereignissen gehören die Feierlichkeiten für San Tommaso in Porto Pozzo (am ersten Samstag und Sonntag im Juli),
das Festa della Fondazione im August und das Fest des Schutzpatrons am 15. Oktober.
Sehr lecker sind die typischen Gerichte der ländlichen Küchentradition wie die Zuppa Gallurese ‚suppa cuata‘ genannt, die Ravioli
alla gallurese und die Fischsuppe Santa Teresa.